Über das Projekt

In Polen haben bis heute mehr als 800 Kommunen Fördermittel für die Entwicklung von Niedrigemissionsplänen beantragt. Dies ist ein ermutigendes Signal, denn Kommunen in der ganzen Europäischen Union leisten einen zentralen Beitrag für den Klimaschutz. Dessen ungeachtet besteht weiterhin Handlungsbedarf: Angesichts des hohen Anteils kleiner kohlebefeuerter Heizanlagen und des wachsenden Transportsektors bleibt die Luftverschmutzung eine der wichtigsten Herausforderungen in Polen, insbesondere in urbanen Ballungsräumen.

Ziele

Das Projekt soll:

  • den Wissenstransfer und den Dialog zwischen polnischen und deutschen Kommunen und weiteren wichtigen lokalen Akteuren fördern
  • polnische Kommunen darin unterstützen, die Erarbeitung und Umsetzung integrierter Niedrigemissionsstrategien  und -maßnahmen zu initiieren und voranzubringen
  • Synergien zwischen Klimaschutz und Luftreinhaltung schaffen und integrierte Konzepte fördern
  • im allgemeineren Rahmen zur Diskussion zwischen verschiedenen Akteuren aus Staat, Wirtschaft und Wissenschaft, die für den Übergang zur Niedrigemissionswirtschaft in Polen relevant sind, anregen und sie weiterbringen.
Aktivitäten

Verschiedene Dialogveranstaltungen fördern das gemeinsame Lernen, indem sie erfahrene Kommunen mit solchen Gemeinden zusammenführen, die am Beginn des Übergangs zu einer Niedrigemissionswirtschaft stehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Strategien und Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und klimafreundlicher Transport.

Über das Menü links finden Sie Informationen zu den verschiedenen Projektaktivitäten und den beteiligten Kommunen.

Projektkonsortium

Dieses Vorhaben wird unter Leitung von adelphi von einem europäischen Projektkonsortium  – aus Vertretern des polnischen Städtenetzwerks „Energie Cités“, des polnischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung (ISD) und des WiseEuropa  – erarbeitet und durchgeführt.
Es basiert auf einem früheren Projekt von adelphi und der Nationalen Polnischen Energieagentur (KAPE) – „Neue Perspektiven für die deutsch-polnische Kooperation zu Niedrig-Emissionsstrategien“ – das von Juni 2014 bis Mai 2015 durchgeführt wurde.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit Mitteln des Beratungshilfeprogramms (BHP) für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten gefördert und vom BMUB und dem Umweltbundesamt (UBA) fachlich begleitet.