Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften haben sich als besonders zielführendes Instrument für den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft erwiesen. Sie bieten einen besonders fruchtbaren Boden für neue Ideen und gegenseitiges Lernen in den Bereichen Emissionsminderung sowie Kommunikation und Fördermittelbeantragung auf nationaler und europäischer Ebene.

 

Das Städtepartnerschaftsprogramm im Rahmen dieses Projekts unterstützt die bilaterale Zusammenarbeit der Kommunen darin, gemeinsam konkrete Lösungen für den Klimaschutz, eine saubere Luft und sozio-ökonomische Chancen auf lokaler Ebene zu entwickeln. Ziel hierbei ist die Stärkung der nachhaltigen Kooperation zwischen deutschen und polnischen Kommunen. Vier ausgewählte Städtepaare erhalten verschiedene Dienstleistungen von adelphi und PNEC. Die Kommunen sollen dabei unterstützt werden, Projekte umzusetzen – entweder zusammen mit ihrer Partnerstadt oder in einer der beiden Städte mit der Expertise und dem Feedback der Partnerstadt.

 

Ausgewählte Städtepartnerschaften:

Herten und Szczytno

Ritterhude und Sztum

Rosbach vor der Höhe und Ciechanowiec

Cölbe und Kościerzyna

 

Unsere Unterstützung für die Kommunen umfasst:

  • Die Durchführung und Finanzierung von jährlichen bilateralen Treffen (2016 bis 2018), zusätzlich zu den anderen Projektaktivitäten, um
    • Projekte in der Partnerstadt zu besichtigen,
    • die Entwicklung von Ideen zur bilateralen Kooperation zu fördern sowie
    • die Umsetzung eines gemeinsamen Projekts vorzubereiten.
  • Unterstützung beim Entwurf einer Arbeitsstruktur und eines Fahrplans für die partnerschaftlichen Aktivitäten, zugeschnitten auf die speziellen Interessen und Bedürfnisse der Kommunen.
  • Einladung von Experten zu den Treffen.
  • Unterstützung bei der Suche nach Fördermitteln für die bilaterale Kooperation.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit Mitteln des Beratungshilfeprogramms (BHP) für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten gefördert und vom BMUB und dem Umweltbundesamt (UBA) fachlich begleitet.