Aktuelles

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Neuer Leitfaden für nachhaltige Mobilität in Kommunen

2. November 2017

Auf Basis der Diskussionen, Ergebnisse und vorgestellten Beispiele des Workshops in Essen wurden konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung nachhaltiger Mobilität für Kommunen entwickelt, von denen einige auch ohne investive Maßnahmen umgesetzt werden können. Die Handlungsempfehlungen adressieren Problemstellungen, mit denen sich viele Teilnehmerkommunen konfrontiert sehen, und konzentrieren sich dabei besonders auf folgende Aspekte:  

  1. Fließender Verkehr
  2. Das Fahrrad als Alternative etablieren
  3. Sichere Wege
  4. Belebung von Ortskernen durch Stärkung der Nahmobilität
  5. Bessere Erreichbarkeit durch neue Mobilitätsangebote
  6. Attraktiver ÖPNV

Der Leitfaden zeigt außerdem die Vorteile auf, die aus umgesetzten Maßnahmen resultieren können.

Zum Leitfaden Nachhaltige Mobilität


Kommunen erkunden drei Tage lang nachhaltige Mobilität in Essen

22. September 2017

Vom 19. bis 21. September lang tauschten sich rund 35 Projektteilnehmer/-innen, darunter einige Bürgermeister, zum Thema „Nachhaltige Mobilität als Beitrag zu kommunalem Klimaschutz“ aus. Umrahmt wurde der Workshop von der Europäischen Mobilitätswoche, die jedes Jahr im September stattfindet.

Die Ergebnisse des Treffens sind hier erhältlich:

Als Veranstaltungsort eignete sich in Deutschland wohl keine Stadt besser als Essen, die sich dieses Jahr „Grüne Hauptstadt Europas“ nennen darf. Im Vordergrund der Diskussionen standen vor allem Ansätze zur Förderung des Radverkehrs, da auch in polnischen Städten eine zunehmend starke Nachfrage nach einer sicheren und radfreundlichen Infrastruktur herrscht. Das Thema wird vor allem in Ballungsräumen angesichts smogbelasteter Innenstädte in den kommenden Jahren noch wichtiger. Für kleinere Gemeinden ist die Stärkung des Radverkehrs, in Polen oft parallel zum Bau von Ortsumgehungsstraßen, ein erprobtes Instrument zur Aufwertung von Ortskernen und zur Verbindung von Ortsteilen.

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Die Wärmewende im Fokus zwei ambitionierter Städtepartnerschaften

12. Juli 2017

Wie kann die energetische Sanierung von Wohngebäuden vorangetrieben werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich zwei Städtepartnerschaften: Koscierzyna und Cölbe sowie Sztum und Ritterhude. Im Juni und Juli fanden zwei Arbeitstreffen statt, um jeweils den Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit zu verschärfen.

Das Thema energetische Sanierung von Mehr- und Einzelfamilienhäusern rückt verstärkt in den Fokus der deutschen und polnischen Kommunalverwaltungen. Private Haushalte – und dabei vorrangig die Raumwärme – stellen immer noch einen großen Anteil des Gesamtenergieverbrauchs dar. Doch verfügen die Kommunen – gerade in Polen – über wenige bis gar keine Förderinstrumente, um die Haushalte zu befähigen, ihr Haus oder Eigentumswohnung nachhaltig zu sanieren. Neue Wege müssen gemeinsam mit den Bürger/-innen eruiert werden.

Koscierzyna (Pommern) und Cölbe (Oberhessen) haben das ambitionierte Ziel, Modelsanierungen in drei Kategorien von Gebäuden zu planen, und parallel Begleitmaßnahmen zur Erhöhung der Sichtbarkeit und des Bewusstseins der Bürgerschaft rund um das Thema Energieverbrauch umzusetzen. Die Kommunen prüfen, welche ersten Maßnahmen (z.B. Schauberatungen) im Rahmen des Partnerschaftsprogramms initiiert werden können.

Sztum (Pommern) und Ritterhude (Niedersachsen) möchten über langfristige Quartierssanierungen die Energiearmut lokal bekämpfen, die Luftqualität verbessern und eine zukunftsfähige Antwort auf den demographischen Wandel finden. Als erster Schritt entschieden sich die Kommunen dafür, eine Bestandsaufnahme in den ausgewählten Quartieren bzw. mit den Zielgruppen zu planen und durchzuführen.

Dabei spielt der regelmäßige Austausch unter Partnerkommunen sowie die Einbindung von Experten eine Schlüsselrolle für ein besseres Verständnis der Herausforderungen, Chancen und Aufgaben.


Hochrangige Experten aus Polen und Deutschland diskutieren Maßnahmen zur Eindämmung von Energiearmut und Luftverschmutzung

20. Juni 2017

Beim zweiten Round Table am 8. Juni 2017 in Warschau diskutieren Vertreter/-innen deutscher und polnischer Ministerien Strategien zum Kampf gegen Energiearmut und Luftverschmutzung.

Seit vielen Jahren gehört Polen zu den EU-Mitgliedstaaten mit der höchsten Luftverschmutzung, die in Städten meist aus dem Heizverhalten von Haushalten resultiert. Als Gründe hierfür führen neue Studien fehlende wirtschaftliche Anreize und Energiearmut an. Die Ursachen von Energiearmut und Luftverschmutzung sollten daher gemeinsam bekämpft werden. Zu diesem Thema haben adelphi und das Institute for Public Affairs ein Round Table Gesprächsformat in Warschau entwickelt. Vertreterinnen des deutschen Bundesministeriums für Umwelt (BMUB) und Vertreter/-innen polnischer Ministerien diskutierten mit Forschungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen über die Verbreitung von Energiearmut in der EU, politische Vorhaben in diesem Bereich, Programme und konkrete Projekte zu deren Eindämmung. Weiterlesen


13 polnische Kommunen nehmen am Coaching zu Niedrigemissionsmaßnahmen in Warschau teil 

6. März 2017

Am 28. Februar und 1. März 2017 erhielten die 13 polnischen Teilnehmerkommunen des Projekts ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching in Warschau. Das Coaching dient dem gezielten Kapazitätsaufbau zur Entwicklung und Durchführung von Niedrigemissionsmaßnahmen in den Kommunen.

In den fünf thematischen Schwerpunktsitzungen zu

  1. Bekämpfung der Luftverschmutzung
  2. Stadtplanung und –Entwicklung im Hinblick auf die Niedrigemissionswirtschaft
  3. Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Energien in Städten
  4. Klima- und Energiemanager: Auf dem Weg zu Arbeitsstrukturen für die Niedrigemissions-wirtschaft in der öffentlichen Verwaltung
  5. Energieeffizienz in Gebäuden

erhielten die Teilnehmerkommunen die Gelegenheit, ihre eigenen geplanten oder bereits begonnenen Projekte mit ausgewiesenen Experten aus Polen und Deutschland zu diskutieren.

Ausführliche Informationen zum Coaching finden Sie hier.


Ritterhude und Sztum beraten über gemeinsame Projektideen zum Klimaschutz

25. Januar 2017

Am 18. und 19. Januar 2017 trafen sich die Partnerstädte Ritterhude und Sztum im Rahmen des Projekts „Deutsch-Polnische Kooperation im Klimaschutz“ zu ihrer ersten bilateralen Arbeitssitzung in Ritterhude. Dabei diskutierte die dreiköpfige Delegation aus Polen, darunter Bürgermeister Leszek Tabor, mit Bürgermeisterin Susanne Geils und weiteren Vertretern der Stadt Ritterhude ihre Ideen für die gemeinsame Projektentwicklung.

Als Schwerpunkt der Kooperation möchten sich die Partnerstädte besonders dem Thema Energiearmut widmen. Dazu könnten nach dem Willen der Partner Projekte gespiegelt in beiden Kommunen stattfinden. Als weiteres mögliches Handlungsfeld für die Kooperation wird das Monitoring des Energienutzerverhaltens in Schulen, Privathaushalten, Unternehmen und kommunalen Einrichtungen in Betracht gezogen. Darüber hinaus eruierten die Kommunalvertreter, wie die Sensibilisierung der Bevölkerung für Klimaschutzmaßnahmen, beispielsweise im Rahmen des Schüleraustausches zwischen Ritterhude und Sztum, erfolgen könnte. Unter dem Arbeitstitel „vom Klimaschutzplan zur Aktion“ wollen sich die Partnerstädte zudem themenübergreifend und regelmäßig über ihre strategische Ausrichtung im Klimaschutz austauschen.  

Die nächsten Schritte der Kooperation sehen nun die Spezifikation der Projektideen sowie die Identifikation geeigneter Finanzierungsquellen für geplante Maßnahmen vor. Um die Entwicklung konkreter Projekte voranzutreiben, soll dann das nächste Treffen der Partnerstädte noch in diesem Jahr stattfinden.


Deutsche und polnische Partnerstädte starten Projektentwicklung im Bereich emissionsarme Wirtschaft

20. Dezember 2016

Am 14. Dezember legten Herten und Szczytno in der polnischen Gemeinde den Grundstein für ihre Zusammenarbeit im Klimaschutz, wobei besonders eine Maßnahme zur Sensibilisierung der Bevölkerung in Form eines Klimaschutz-Schüleraustauschs Anklang fand. Ebenfalls geplant ist ein gemeinsames Vorhaben in technischeren Themenfeldern, wie etwa klimafreundliche Straßenbeleuchtung, Energieberatung für Haushalte oder energetische Gebäudesanierung.

Vertreter aus Cölbe und Kościerzyna trafen sich zwei Tage später in Warschau, um ihrerseits die Interessen und Erfahrungen der Partnerstadt im Bereich emissionsarme Wirtschaft kennenzulernen und die Schritte bis zum nächsten Treffen festzulegen. Beide Städte haben bereits beachtliche Maßnahmen ergriffen und wollen in der Durchführung der Projekte auch örtliche Vereine einbeziehen. Großes Interesse besteht beiderseits am Thema Energiemonitoring und -management in städtischen Gebäuden. 

Auf Basis dieser Arbeitstreffen wollen die Partnerstädte ihre Ideen zu Kooperationsmöglichkeiten 2017 weiter definieren und im Dialog konkrete Umsetzungsmodelle konzipieren. Als nächstes sind im Projekt ein bilaterales Treffen zwischen Ritterhude und Sztum im Januar sowie ein Coaching zum Kapazitätsaufbau für polnische Kommunalvertreter Ende Februar in Warschau vorgesehen. 


Kommunen „auf Klimaschutzkurs“ – deutsch-polnische Konferenz würdigt Anstrengungen

20. Dezember 2016

Im Rahmen der Konferenz „Emissionsarme Wirtschaft auf kommunaler Ebene“ der deutschen und polnischen Umweltministerien in Warschau trafen sich Stakeholder aus Deutschland und Polen am 15. Dezember, um die Rolle von Kommunen im Klimaschutz zu diskutieren. Staatssekretär Jochen Flasbarth betonte in Anwesenheit des polnischen Umweltministers Prof. Jan Szyszko, dass in beiden Ländern bereits viele Städte auf Klimaschutzkurs seien.

Im Anschluss an die politische Debatte stellten in zwei von adelphi moderierten Panels Kommunalvertreter ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor. Die lebhafte Diskussion im Anschluss zeigte Problemstellungen in Polen und Deutschland, aber auch innovative Lösungsansätze und nachahmenswerte Beispiele aus Kommunen und Kooperationsprojekten in beiden Ländern auf.


Erstes bilaterales Treffen der Partnerstädte Rosbach v. d. Höhe und Ciechanowiec

29 November 2016

Die Bürgermeister von Rosbach v. d. Höhe und Ciechanowiec trafen sich mit weiteren kommunalen Mitarbeitern am 24. und 25. November in Rosbach, um eine erste Basis für die Zusammenarbeit im Bereich der Klima- und Energiepolitik zu schaffen.

Im Vordergrund stand eine Bestandsaufnahme der jeweiligen Maßnahmen und Vorhaben in den Bereichen der emissionsarmen Wirtschaft. Die Delegation besuchte umgesetzte Klimaschutzmaßnahmen in Rosbach: die neue Sporthalle mit Photovoltaikanlagen und das neue Feuerwehrgebäude mit erneuerbarer Wärmeversorgung.

Folgende Themen für die Zusammenarbeit wurden nach einer intensiven Mapping-Übung identifiziert: Mobilität, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Ciechanowiec, ein verbessertes Energiemanagement in öffentlichen Liegenschaften unter Berücksichtigung des Energienutzerverhaltens sowie die Nutzung erneuerbarer Energieträger zur Wärmeerzeugung. Durch das Städtepartnerschaftsprogramm möchten die Kommunen sowohl Know-How weitergeben als auch gemeinsam an Themen arbeiten.

Als nächstes stehen die weitere Spezifizierung der jeweiligen Bedarfe zu den oben genannten Themen sowie der Austausch von relevanten Arbeitsdokumenten an. Ziel ist es, bei dem nächsten Treffen konkrete Projektskizzen gemeinsam mit lokalen Experten zu erarbeiten. Dieses soll Mitte 2017 in Ciechanowiec stattfinden.


Neuer Leitfaden erschienen – Wie können Bürger und Unternehmen beim Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft in Städten mit einbezogen werden?

21 Oktober 2016

Lernen Sie erfolgreiche Beispiele der Einbindung von Bürgern und Unternehmen beim Übergang zu einer Niedrigemissionswirtschaft aus polnischen und deutschen Städten kennen. Dieser Leitfaden basiert auf Ergebnissen des von adelphi und PNEC veranstalteten Workshops im polnischen Tschenstochau, der sich innovativen Ansätzen zur Einbeziehung von Akteuren in Maßnahmen zugunsten des Klimaschutzes, der Energieeffizienz und erneuerbaren Energien widmete.


Diskussionspapier - Lokale Entwicklung durch emissionsarme Maßnahmen fördern

28 September 2016

Was bringen emissionsarme Maßnahmen der lokalen Akteuren und Kommunen? Wie können Sie Ihre Stadt umwandeln und Vorteile für die Wirtschaft, Gesellschaft, und Gesundheit erschließen? Lesen Sie unser Diskussion Papier und besprechen Sie es in Ihrer Kommune!

Auf lokaler Ebene sind die Prioritäten von Kommunen und lokalen Akteuren in Deutschland und Polen oftmals die gleichen: Wohlstand und eine gute Lebensqualität für alle, effiziente Infrastrukturen sowie eine saubere Umwelt stehen in beiden Ländern ganz oben auf der Agenda. 

Die unabhängigen Denkfabriken adelphi, WiseEuropa und das polnische Institut für nachhaltige Entwicklung starteten eine deutsch-polnische Diskussion über die Vorteile der emissionsarmen Wirtschaft für die lokale Entwicklung bei einer gemeinsamen Gesprächsrunde in Januar 2016. „Tapping into the benefits of low-emission economy in cities“ nimmt die Ergebnisse dieser Diskussion als Ausgangspunkt, um mit ausgewählten Beispielen guter Praxis aus Deutschland und Polen die Überlegungen zum Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft auf lokaler Ebene zu vertiefen.

Emissionsarme Maßnahmen und Aktionen auf der lokalen Ebene können:

  • Die Gesundheit der Bevölkerung verbessern,
  • Die Lebensqualität der Bürger und Bürgerinnen sowie die Attraktivität der Kommunen erhöhen,
  • Finanzielle Ersparnisse sowohl für öffentliche als auch für private Haushalte,
  • Arbeitsplätze und Einkommen schaffen.

Es gibt Beweise dafür, dass lokale Gemeinschaften in Deutschland und Polen für eine nachhaltige Zukunft bereits aktiv sind. Dieses Papier strebt an, Diskussionen zur Rolle der Zivilgesellschaft und Think-Tanks darüber anzuregen, wie sie die lokalen Leaders und Gemeinschaften darin stärken können, diese Vorteile zu erschließen und Teil der prägender Veränderung für eine emissionsarme Stadtentwicklung zu sein.

Beispiele und Empfehlungen finden Sie in der vollständigen Version des Diskussionspapiers (auf Englisch) hier:


4 x 2 Partnerstädte starten die gemeinsame Entwicklung von Klimaprojekten

20 September 2016

Herzlichen Glückwunsch an die vier Paare Städte, die erfolgreich ins das Städtepartnerschaftsprogramm im Rahmen dieses Kooperationsprojekts aufgenommen wurden:

  • Herten und Szczytno
  • Ritterhude und Sztum
  • Rosbach vor der Höhe und Ciechanowiec, sowie
  • Cölbe und Koscierzyna !

Wir freuen uns darauf Sie darin zu unterstützen, konkrete Lösungen für den Klimaschutz, eine saubere Luft und sozio-ökonomische Chancen auf lokaler Ebene gemeinsam zu entwickeln.

Weitere Information zu den einzelnen Projektideen innerhalb der jeweiligen Partnerschaften wird demnächst online verfügbar sein. Besucht diese Seite gerne bald wieder!


Die letzte Bewerbungsfrist für das Städtepartnerschaftsprogramm! 

6 September 2016

Haben Sie bereits eine Stadt in Polen gefunden, mit der Sie zusammen fürs Klima aktiv sein möchten? Dann vergessen Sie nicht, sich für das Unterstützungspaket im Rahmen des Städtepartnerschaftsprogramms zu bewerben! Unsere Leistung hilft Ihnen dabei, Ihre bilaterale Kooperation zu vertiefen und die Projektideen umzusetzen.

Füllen Sie das Städtepartnerschaft zum Klimaschutz - Bewerbungsbogen - Bewerbungsfrist Nr. 2 aus und schicken Sie ihn bis 15 September 2016 an

Camille Serre, adelphi: serre@adelphi.de

Mehr über Städtepartnerschaftsprogramm und Unterstützungspaket


Workshop in Częstochowa erfolgreich abgeschlossen!

12 August 2016

Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Konsultationstreffens, das vom 7. – 9. Juni in Częstochowa, Polen, stattfand, für den offenen Austausch von Erfahrungen, Ideen und Expertise im Bereich des lokalen Energiemanagements, innovativer Finanzierungsmöglichkeiten und Einbindung nicht-kommunaler Akteuren. Besonderer Dank gilt dem Gastgeber, der Stadt Częstochowa, die uns so herzlich begrüßt hat.

Die Hauptergebnisse des Workshops, inkl. Verlinkungen zu den relevanten Präsentationen und Posters ausgewählter Projekte, finden Sie in der folgenden Dokumentation

Wir hoffen Sie alle bei unserem nächsten Treffen wiederzusehen!


Deutsche Städte gesucht! Call for interest für Partnerschaften zum Klimaschutz

Möchten Sie Ihre Erfahrung zu lokalen Klimaschutzmaßnahmen mit anderen teilen? Suchen Sie nach motivierten Partnern zum Austausch von Erfahrungen und Lösungen zur „Bottom-up“ Energiewende? Ist Ihre Kommune an einer europäischen Zusammenarbeit zu lokalen Klimaschutzmaßnahmen interessiert?

Mehrere Städte in Polen suchen nach Partnerstädten in Deutschland um den Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft in ihren Kommunen mit geprüften Klimaschutzmaßnahmen zu adressieren.

adelphi und das polnische Städtenetzwerk Energie Cités (PNEC) laden die deutsche Kommunen zur Teilnahme an dem Projekt „Polnisch-deutsche Kooperation für emissionsarme Wirtschaft in Städten“. Das Ziel des Projekts ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch zu Klimaschutzmaßnahmen in Städten durch Workshops, Studienreisen und Städtepartnerschaften.

Bis zu fünf polnisch-deutsche Partnerschaften erhalten von adelphi und PNEC eine Unterstützung bei Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit zu Klimaschutzmaßnahmen. Diese umfasst unter anderen ein bilaterales Treffen pro Jahr vom 2016 bis 2018 (inkl. Reisekosten für bis zu drei Kommunenvertretern und Übersetzungen). Das Ziel ist es die Kommunen dabei zu helfen ein gemeinsames Projekt im Bereich emissionsarmer Wirtschaft umzusetzen sowie die notwendigen Arbeitsstrukturen zu schaffen.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Rubrik „Städtepartnerschaften“ oder klicken Sie unten um den Flyer herunterzuladen!

Kontakt: Camille Serre, adelphi: serre@adelphi.de


Schaut in das vorläufige Programm des Workshops zum lokalen Energiemanagement!

Bei unserem nächsten Workshop, der am 7.-9. Juni in Częstochowa, Polen, stattfinden wird, werden die Themen rund um das lokale Energiemanagement diskutiert. 

Das vorläufige Programm des Workshops steht Ihnen jetzt zur Verfügung:

Das vorläufige Programm des Workshops in Częstochowa


Es geht nach Czestochowa!


adelphi und PNEC freuen sich mitzuteilen, dass der nächste Workshop in der polnischen Stadt von Czestochowa am 7.-8. Juni stattfinden wird. Im Anschluss daran werden ausgewählte Projekte und Initiativen in und um Częstochowa am 9. Juni besichtigt. Der Fokus des Treffens ist das Thema Energiemanagement.

Leitfragen des Workshops sind: Welche Möglichkeiten haben Kommunen, den rationellen Energieverbrauch zu fördern? Welche Instrumente – z.B. Regulierungen, Finanzmechanismen, technische Maßnahmen oder Kampagnen – können angewandt werden, um sowohl öffentliche als auch private Akteuren zu adressieren?

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens ist der Auf- bzw. Ausbau von bilateralen Kooperationsformen, bzw. Städtepartnerschaften zum Klimaschutz, die im Rahmen des Vorhabens unterstützt werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Camile Serre unter serre@adelphi.de


Energetische Sanierung auf Stadtteilebene: Leitfaden veröffentlicht

Im Rahmen des Projekts werden zu den Workshopsthemen jeweils kurze Leitfäden für Kommunal- VertreterInnen und weitere lokale AkteurInnen verfasst. Ziel ist es, anhand von Good-Practice-Beispielen Kernpunkte und innovative Ansätze zu ausgewählten Themen der emissionsarmen Wirtschaft zu skizzieren. Den ersten Leitfaden finden Sie hier:

Leitfaden zur energetischen Sanierung auf Stadtteilebene


Vorteile der emissionsarmen Wirtschaft: Deutsch-Polnischer Zivilgesellschaftsdialog gestartet

Am 26. Januar luden adelphi, das polnische Institut für nachhaltige Entwicklung (ISD) und das Warsaw Institute for Economic Studies (WISE) zu einer ersten Gesprächsrunde zwischen Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks, Wissenschaftlern und lokalen Regierungsvertretern aus Polen und aus Deutschland ein. Schwerpunkt der Diskussion waren die Vorteile einer emissionsarmen Wirtschaft.

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Neue Perspektiven im Ruhrgebiet: Workshop und Studienreise mit polnischen und deutschen Kommunen

Vom 8. bis 10. Dezember empfing die Stadt Herten 13 Vertreter polnischer Kommunen sowie deutsche Kollegen aus den umliegenden Gemeinden und das Projektteam. Schwerpunkt des zweitägigen Workshops waren die Themen Energieeffizienz und Strukturwandel. Einst Zentrum des deutschen Kohlebergbaus, ist es dem Ruhrgebiet gelungen, sich um neue, saubere Technologien neu zu erfinden.

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Polnische Delegation erkundet Know-how aus Deutschland

Anlässlich der ICCA 2015 besichtigten ausgewählte polnische Vertreter in Hannover und Umgebung Best Practice-Beispiele für lokalen Klimaschutz und nachhaltige Stadtplanung. Dies war der Auftakt zu adelphis neuem deutsch-polnischen Kooperationsprojekt zur emissionsarmen Wirtschaft in Städten.

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Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mit Mitteln des Beratungshilfeprogramms (BHP) für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten gefördert und vom BMUB und dem Umweltbundesamt (UBA) fachlich begleitet.